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Bürgerinitiative will weiterhin ein Leitbild für Rösrath

Kölner Stadt-Anzeiger vom 26.01.2017

„Fahrplan bis 2030 – BM lässt Bürger abblitzen
Der „AK Stadtentwicklung“ der Initiative „Rösrath Gemeinsam Gestalten“ hat einen Brief an den Bürgermeister per mail versandt, in dem dieser gebeten wurde, seinen sogen. „Fahrplan bis 2030“ öffentlich zu kommunizieren. Dieser Brief wurde von 22 engagierten Bürgern unterzeichnet. Die Antwort darauf soll hier zunächst unkommentiert wiedergegeben werden:

Sehr geehrte Damen und Herren,
gerne nehme ich kurzfristig Stellung zu Ihrer Anfrage per Mail.
Ich habe weder die Absicht über das in Rede stehende interne Verwaltungspapier zu sprechen, noch es zu veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen
Marcus Mombauer
Bürgermeister

Lautere Rufe nach einem LEITBILD
Die Bürgervertreter in Rösrath wünschen sich für die Stadt konkrete und vor allem erreichbare Ziele. Immer lauter werden die Rufe nach einem Leitbild. Wie soll sich Rösrath entwickeln? Kölner Stadt-Anzeiger vom 08.01.2016
Siehe auch folgende Beiträge:
B. Heinermann: “Warum Rösrath ein Leitbild braucht”
H. Mersmann:  “Was wünschen sich Rösrather Bürger für ihre Stadt?”

Integriertes Handlungskonzept“ (IHK) für die erweiterte Ortsmitte Rösrath
Neugestaltung der Ortsmitte – Das sind die Ideen für ein schöneres Rösrath – KStA vom 18.11.2015
Die Rösrather Ortsmitte soll attraktiver werden.
Der erste Entwurf eines Planungsbüros nennt Ideen für eine Neugestaltung. Dies verspricht das „Integrierte Handlungskonzept“ (IHK) für die erweiterte Ortsmitte Rösrath. Die Stadtverwaltung und das Planungsbüro Junker + Kruse stellten einen ersten Entwurf vor, 50 Interessierte kamen zu dem Infoabend im Bürgerforum Hoffnungsthal.
Die PPT-Präsentation des Planungsbüros zum IHK steht hier zum Download

„Alle wollen die Volberger Kirche schützen“
Kölner Stadt-Anzeiger vom 29.10.2015
Da kein Redakteur des Kölner Stadt-Anzeiger in der Sitzung des Stadtentwicklungs-Ausschuss vom 27.10. anwesend war, kann die Titelformulierung nur ein Mißverständnis sein:
Es geht um weit mehr als nur um den Schutz der Kirche – dafür brauchte man wohl kaum eine Erhaltungssatzung.
Immerhin wurde der Antrag der Initiative „Rösrath gemeinsam gestalten“ einstimmig angenommen.

Termin: 27.10., 17:30, Bürgerforum
Über den Antrag der Initiative „Rösrath gemeinsam gestalten“ zum Erhaltungsbereich Volberg berät der Stadtentwicklungs-, Planungs-, Verkehrsausschuss am Dienstag, dem 27. Oktober 2015, 17:30 Uhr.
Zur Beschlussvorlage !

Leserbriefe vom 15.10.2015 zum Interview
mit Uwe Pakendorf und Dirk Mau im Kölner Stadt-Anzeiger vom  03.10.15 zur Diskussion über Bürgerbeteiligung,  Erhaltungsbereiche und Stadtentwicklungsplanung

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Leserbriefe im KStA vom 15.10.2015

Bürgerbeteiligung – wie geht Politik konkret damit um?
„Auf den Dialog müssen sich alle einlassen“ – KStA vom 03.10.15
Die Initiative „Rösrath gemeinsam gestalten“ hat mit dem (Bürger-) Antrag für einen Erhaltungsbereich Volberg einen klaren Fokus gesetzt. Bevor die Politik letztlich entscheidet, ob das angestrebte Ziel im Sinne der Allgemeinheit liegt, sollte sie sich ernsthaft bemühen, das Anliegen von Bürgern, die sich demokratisch aktiv einbringen, auch zu verstehen. Der Antrag soll ein erster Vorschlag für den Bereich sein, über die Qualitäten vor Ort zu diskutieren – und er ist eine Diskussionsgrundlage zum „Umgang mit dem baulichen Erbe“.

Hauptausschuss-Sitzung vom 14.09.
Es waren schon recht denkwürdige Wortbeiträge bekannter Ratsherren, als der vorgezogenen TOP 12 (Vorschlag der Initiative „Rösrath gemeinsam gestalten“ zu einem Erhaltungsbereich Volberg „andiskutiert“ wurde.
In der kurzen Notiz des Kölner Stadt-Anzeigers kommt aber nicht wirklich das rüber, was sich der stattlichen Anzahl an erstaunten Gästen/Zuhörern in der Sitzung tatsächlich bot. Der Bericht muss daher korrigiert bzw. die Sitzung kommentiert werden.

Beseitigung des Bahnüberganges am Gerottener Weg
Hinweis auf ein bedeutendes Planfeststellungsverfahren und die noch bis 23.09. laufende Offenlage
Übersichtslageplan
Beseitigung des Bahnüberganges am Gerottener Weg und Bau einer neuen Unterführung der Regionalbahntrasse

Initiative wünscht sich ein Café am Halfenhof
Kölner Stadt-Anzeiger vom 13.09.2015
Bei einem Rundgang durch Forsbach haben die Bürger Verschönerungsvorschläge angeregt. Dabei geht es ihnen vor allem um zwei Schwerpunkte.

Bürgerinitiative fordert Schutz für das Volberger Flair
Kölner Stadt-Anzeiger vom 10.09.2015

Volberger Ensemble (Bild Copyright: Löffelsender)

Die Arbeitsgruppe „Stadtentwicklung “ der Initiative „Rösrath gemeinsam gestalten“  hat einen Bürgerantrag für einen Erhaltungsbereich Volberg formuliert und eingereicht!
Den Antrag und die Anlagen laden Sie hier!
ACHTUNG:
am 14.09. ab 17:30  wird der Bürgerantrag im Hauptausschuss diskutiert, am 17.09. um 18:00 ist der Termin der Orts-Begehung der Initiative in Hoffnungsthal !
Mehr dazu auch in FACEBOOK unter https://www.facebook.com/lebenswertes.sulztal

Im Rösrather Ortskern wenig Erhaltenswertes
Kölner Stadt-Anzeiger vom 31.08.2015
Bericht der Begehung in Rösrath-Mitte vom 25.08.

Die Termine für die angekündigten Ortsbegehungen der Initiative „Rösrath gemeinsam gestalten“ stehen fest:
Rösrath-Mitte: Di., 25.08., Sülztalplatz
Forsbach: Do., 03.09., Bushaltestelle Halfenhof
Hoffnungsthal: Do., 17.09., Bürgeforum
Beginn jeweils um 18 Uhr
Kontakt: 02205 – 82142
Eingeladen sind Vertreter von Kommunalpolitik und Verwaltung sowie alle interessierten Bürger

Rösrather Bürgerinitiative will historisches Stadtbild schützen  KStA vom 17.07.2015

Bebauungsplan Nr. 85 „Am Ehrenmal“
bekannt als BPlan Feuerwehrhaus Forsbach – 2. Änderung
Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden gem.§ 3 (2) und § 4 (2) Baugesetzbuch (BauGB)  in der Zeit vom 01.07.2015 bis  03.08.2015

Nur wenige Wünsche bleiben offen
KStA online vom 26.05.2015
„Das Flair der Hoffnungsthaler Ortsmitte spricht alle an, … Hoffnungsthaler Verhältnisse. Volberger Kirche, historisches Rathaus, Schiefer und Fachwerkhäuser geben dem Ortskern seinen Charakter, Geschäfte tragen mit ansprechend gestalteten Schaufenstern zum schmucken Bild bei…..“
… und damit das so bleibt, sollte auf die Pflege der
(in Hoffnungsthal größtenteils noch erhaltenen) Baukultur behutsam geachtet werden – die leider zunehmenden „Bausünden“ müssen künftig unbedingt vermieden werden!

Flächennutzung – in Bergisch Gladbach – Neuer Plan für gesamtes Stadtgebiet
KStA vom 14./15.05.2015
Der bestehende Flächennutzungsplan der Stadt Bergisch Gladbach stammt noch aus den 1970er Jahren. Die Raumplanung hat mit der Wirklichkeit recht wenig zu tun. Ein neuer Ausschuss ist gegründet worden..

29
.04.2015  „Es fehlt die Atmosphäre“
Rösrath – Ortsmitte ohne Laufkundschaft – KStA vom 27.04.2015
„… Dann wird jedem klar, dass hier das Herz des Ortsteils Rösrath schlägt. Ob es auch das Zentrum der ganzen Stadt ist, scheint weniger klar. Denn die Mitte des Ortsteils Hoffnungsthal konkurriert mit dem Zentrum am Sülztalplatz. Während viele die Hoffnungsthaler Mitte lieben, ist das Verhältnis zur Ortsmitte Rösrath nüchtern.
Das liegt schon daran, dass es außer der katholischen Kirche St. Nikolaus wenig alte Bausubstanz gibt. Es fehlt die Atmosphär
e. „Einfach bummeln geht man hier nicht“….

28.04.2015
Verbesserung der Übersichtlichkeit der städt. Internetseiten zur Bauleitplanung – Anregungen der Arbeitsgruppe wurden aufgegriffen
Am 14.04. hatte die Arbeitsgruppe „Stadtentwicklung – Bauleitplanung“ der Initiative „Rösrath gemeinsam gestalten“ folgende email an den Baudezernenten  Herrn Herrmann, Stadt Rösrath, geschickt.
Seit 28.04. sind nun die aktuell offengelegten Bebauungspläne  Nr. 113 und 117 direkt auf der Leitseite von http://www.roesrath.de/Bauleitplanung.aspx angezeigt. Weitere Ergänzungen sollen folgen.

29.03.2015
Anlässlich der diesjährigen, ordentlichen Mitglieder-versammlung des Vereins „Lebenswertes Sülztal“ am 22.03. im Lehmbacher Hof (siehe unter www.hoffnungstal.de das  ausführliche Protokoll) berichtete unser Vereinsmitglied Monika Karakurt  über den aktuellen Stand der Aktivitäten der Initiative „Rösrath gemeinsam gestalten“ sowie deren Treffen vom 26.02. in der Forsbacher Mühle.
Der Verein wird auch weiterhin möglichst ausführlich und aktuell berichten.

08.03.2015
Stadtentwicklungs-, Planungs- und Verkehrsausschuss am 09.03., 17:30 Uhr
Der morgige Planungsausschuss birgt in TOP 3 (Radverkehrskonzept – Radfahrerführung auf den Hauptverkehrsstraßen) sowie in TOP 7 (Bebauungsplan Nr. 27 „Wiedenhof“, 3. Änderung gem. § 13 BauGB – Offenlagebeschluss) u. a. Entwicklungen, die hinterfragt werden müssen!
TOP 3
So zeigt z. B. die Radwegführung entlang der L 284 im Bereich Lehmbach eine Lösung, die der eigentlich vorgesehenen Radwegführung über den „Naturnahen Sülztalweg“ – nämlich weg von der unzumutbaren L 284 – widerspricht und auf der rechten Seite über die Brücke entlang der L 284 führt, um am Ortsausgang Rösrath hinter dem Motorradhaus LÖHMER die Landstraße zu kreuzen (!) und wieder auf den unzumutbar desolaten Radweg an der L 284 führt! Im Zukunftsausschuss des Kreistages war von dieser Radwegführung klar Abstand genommen worden.
TOP 7
Für die vier geplanten Baufelder „Wiedenhof“ soll eine Flachdach-Bauweise (0 – 30 Grad Dachneigung!) festgesetzt werden. Die bisherige Festsetzung in dem Bebauungsplan ist 35 -40 Grad Dachneigung und entsprechend ist in dem Bereich auch gebaut worden. Ortsbildprägend ist also hier eigentlich eine Satteldachbebauung.
Zitat aus dem BPlan: „Die Festsetzung der Dachneigung liegt bei 0 bis 30 Grad und lässt somit einen gestalterischen Spielraum zu, der sich bisher in der näheren Umgebung bereits zeigt.“
Anmerkung: Das mit der (bereuten) „gestalterischen Freiheit“ – pro Investoren – hatten wir ja gerade erst:
siehe BPlan Hauptstr. 318 in Hoffnungsthal!

22.02.2015
Betr.:  Rösrath-Hoffnungsthal, Hauptstr. 318
Die Werbetafel für den geplanten, überdimensionierten Neubau hängt!
Am Rande von „Park-Living“ liegt ein kulturelles Erbe mit ortdsbildprägenden Villen, das durch den geplanten, überdimensionierten Baukörper (sogen. „Bausünde“) deutlich beeinträchtigt werden wird.
Darum fordern wir Bürger unsere Beteiligung bei einer „Stadtentwicklung mit Augenmaß“!

17.02.2015
Im Zusammenhang mit dem Thema „Stadtplanung  und Bürgerbeteiligung“ unbedingt sehenswert:
Wem gehört die Stadt – Bürger in Bewegung
ist ein Dokumentarfilm über die Gestaltung des Lebensraumes Stadt – am Beispiel des Helios-Geländes mitten im Kölner Stadtteil Ehrenfeld.
Mehr dazu auch hier
!

16.02.2015
Aktuelle Pressemitteilungen zum geplanten Standort der Feuerwache in Forsbach

04.02.2015
Strategie des Hinhaltens – zu „Bürger fordern mehr Einfluss“
Leserbriefe im Kölner Stadt Anzeiger vom 04. 02.

02.02.2015
„Wir alle sind Rösrath“ – Bürger für transparente Stadtentwicklung
Bergisches Handelsblatt online vom 30.01.2015.

28.01.2015
Bürger sollen öfter zu Wort kommen
oefter zu Wort kommen
Kölner Stadt-Anzeiger vom 28.01.2015
Rösrather Politiker wollen mehr Fragestunden zulassen


26.01.2015

Bürger wollen Politikern auf den Füßen stehen
Kölner Stadt-Anzeiger vom
26.01.2015

Die Initiative „Rösrath gemeinsam gestalten“ beklagt die Unbeweglichkeit der Politiker. Bei einem Treffen seien diese nicht genügend auf die einzelnen Vorschläge der Bürger eingegangen. Anfang Februar berät die Initiative über das weitere Vorgehen. 

22.01.2015
Die Initiative traf sich am 20.01.15 mit Vertretern aus Rat und Verwaltung. Die Räume 102/03 im Bürgerforum waren  von interessierten Bürgern erneut gut besucht.
Ein Protokoll dazu folgt hier in Kürze.
KSTA 22.01.2015 Titel
Die Presse berichtete im Kölner Stadt-Anzeiger mit dem Artikel „Bürger fordern mehr Einfluss“ sowie dem Kommentar „Nette Worte sind zu wenig“ von Th. Rausch.

15.01.2015
Initiative sucht das Gespräch“
Mitteilung in der Bergischen Landeszeitung von heute
BLZ20140115_Initiative sucht Gespräch

11.01.2015
Initiative „Rösrath gemeinsam gestalten“
-Bürgerbeteiligung für eine transparente Stadtentwicklung-
Am 09.01.2015 haben sich interessierte Bürger und ihre  Vertreter erneut über die am 20.01.2015 anstehende Debatte zur Stadtentwicklung beraten.
Die Einladung dazu war Mitte Dezember an Politik und Verwaltung versandt worden. Auch die Presse soll zu diesem Termin eingeladen werden.
Weitere Informationen darüber hier im BLOG demnächst unter einem eigenen Beitrag!

05.01.2015
Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet heute in einem Rückblick und in einem Ausblick über die Rösrather Stadtentwicklung – Die Links zu diesen Artikeln finden Sie
hier im BLOG unter
Dokumente – Presse

05.12.2014
Bildung in RösrathAlter Schulbau wird saniert
Kölner Stadt-Anzeiger vom 05.12.2014

27.11.2014
Am 01.12.2014 tagt der Stadtentwicklungs-, Planungs- und Verkehrsausschuss, um 17:30 Uhr im Bürgerforum.
TOP 4: Bebauungsplan Nr. 113
„Zentraler Versorgungsbereich Hauptzentrum Rösrath“
BPlan113
(hier zur
Kurzbeschreibung und zum Geltungsbereich )
„…. Auch wird gleichzeitig ein städtebauliches Entwicklungskonzept, das „Vergnügungsstätten- und Spielhallenkonzept“ erarbeitet, das Aussagen über die Verteilung und Zulässigkeit von Vergnügungsstätten im Stadtgebiet von Rösrath enthält.
Das sollte uns alle interessieren, auch der potenzielle Standort Hoffnungsthal-Lehmbach ist im Gespräch.

12 Gedanken zu „Aktuelles“

  1. Baum-Schnorrer

    Sie möchten wissen, was ein „Baum-Schnorrer“ ist ? Dieses Kunstwort kam mir in den Sinn, als ich heute mal wieder so ein Bauplanungsdokument eines „Investors“ in die Hände bekam, der die theoretisch möglichen rechtlichen Rahmenbedingungen offensichtlich bis zum Letzten ausreizt.

    Ich finde es ohnehin schon immer sehr auffallend, mit welchen Fotos Investoren für ihre Bauobjekte und die Umgebung werben. Da werden zu Werbezwecken zum Beispiel Fotos von Hoffnungsthal und dem beschaulichen Ensemble rund um die Volberger Kirche genutzt, obwohl das beworbene Bauobjekt dazu optisch wohl eher in einem krassen Gegensatz steht ?!?

    Ferner sind bei „Investoren“ offensichtlich wohl auch Bilder beliebt, die eine grüne Nahumgebung des Bauobjektes zeigen, naturnah und mit vielen Bäumen in der Nachbarschaft. Da wäre ja nichts gegen einzuwenden, wenn das auf geben und nehmen basieren würde. Das besagte heutige Bauplanungsdokument zum Beispiel sieht da aber noch nicht mal mehr Raum für vor, wo ein Baum überhaupt wachsen könnte.

    Daraus kann ich dann nur schlussfolgern, dass solche Investoren sich das Grün der Bäume mutmaßlich dann wohl lieber bei den Nachbarn „schnorren“, anstatt auch ihren Beitrag zu einem gemeinsamen schönen Stadtbild zu leisten ?

  2. Jüngst habe ich das erste Mal an einem Arbeitstreffen des Vereins Lebenswertes Sülztal teilgenommen, der ja auch diesen Blog betreibt.

    Herzlichen Dank auch nochmal auf diesem Weg für die Einladung und den warmen Empfang, ich fand’s superspannend. Es war auch toll gewesen mitzuerleben, wie lebhaft, konstruktiv und mit Herzblut die Themen diskutiert werden. Ich habe da großen Respekt vor.

    Und – wenn ich das noch loswerden darf – manchmal erlebt man im Leben ja auch Menschen, denen es mehr darum geht sich selbst darzustellen. Es hat mich daher auch sehr beeindruckt, dass so etwas bei absolut niemandem auch nur ansatzweise zu spüren war, und nur die Sache in den Vordergrund gestellt wird. Klasse! Ich denke, dass auch ich ein Teamplayer bin, und freue mich schon darauf, bei der einen oder anderen Gelegenheit auch mein Quäntchen zum weiteren Erfolg der Vereinsarbeit mit beitragen zu können.

    Ich wünsche der Initiative „Rösrath gemeinsam gestalten“ von Verein sowie Agenda21 weiterhin viel Erfolg bei dem zweifelsohne ehrenswerten Engagement.

  3. Wie vermeide ich eine Heuschrecke zu werden ?

    Ein „Investor“ hat bei unserem Nachbargrundstück zugeschlagen, offensichtlich findet die weitere Verstädterung damit jetzt dann auch hier direkt vor unserer Nase statt. Wir leben in einer Gegend mit bisher fast nur Ein- und Zweifamilienhäusern, künftig drohen wir hinter der Betonwand eines Mehrfamilienhauses zu verschwinden.

    Der Investor will wohl Eigentumswohnungen draus bauen, die zweifelsohne einen tollen Blick nach Süden ins Grüne haben könnten. Das Gemeine dabei ist, dass die Eigentumswohnungen vorrangig nur deshalb den tollen Blick ins Grüne hätten, weil sie direkt in unseren Garten schauen, den wir mit viel Fleiß und Herzblut als eine grüne naturnahe Lunge gestaltet haben. Ferner haben wir finanziellen Verlockungen widerstanden eine „Bausünde“ in die Landschaft zu setzen, sondern haben ein altes Haus kernsaniert, alles mit Blick auf naturnahen Flair und Atmosphäre. Und jetzt so eine drohende Betonburg in unmittelbarer Nachbarschaft …

    Der gute Teil der Nachricht ist, es gibt eine relativ einfache Antwortmöglichkeit darauf, bei der ich ganz nebenbei noch richtig gutes Geld verdienen kann. Glücklicherweise ist auf unserem Grundstück nämlich genügend freies Bauland vorhanden, um vor die drohende Betonburg des Investors selbst auch noch ein Mehrfamilienhaus mit Eigentumswohnungen zu bauen. Im Zweifel bleibt der Investor auf dem Nachbargrundstück dann auf seinen Wohnungen sitzen, weil man von deren Balkon dann nur gegen den Beton von meinem Mehrfamilienhaus schaut.

    Und ich kriege meine Eigentumswohnungen sicherlich super verkauft, weil es ja dann bei mir Südbalkone mit tollem Blick ins Grüne zu kaufen gibt. Schizophrene Kette, aber ich wäre ja wohl ganz offensichtlich der Gewinner in dem üblen Spiel.

    Mit dem verdienten Geld wäre es finanziell sicherlich auch eine Leichtigkeit wegzuziehen, in eine Gegend wo unangemessene Neubauten nicht bestehen, wo mit Augenmaß agiert, und nicht das finanziell maximal Mögliche rausgeholt wird.

    Aber, wollen wir wegen Verstädterung von hier wegziehen müssen, auch wenn es ein finanziell tolles Geschäft wäre ? Möchte ich so etwas meinen Nachbarn zumuten ? Hilfe, ich will keine Heuschrecke werden !

  4. Bevölkerungsentwicklung in Rösrath

    Wenn man die bereits dargestellten demografischen Entwicklungen berücksichtigt, bleibt noch zu klären, warum überhaupt Menschen nach Rösrath ziehen sollten, und unter welchen Bedingungen dies Sinn machen könnte.

    1. „die Jungen“
    – Das Freizeitangebot für junge Mitbürger zwischen 20 und 30 Jahren ist nicht besonders umfangreich. Zwar gibt es ortsansässige Sportvereine mit einem relativ breit gefächerten Angebot, darüber hinaus ist aber nicht viel zu finden. Die „Kneipenkultur“ ist äußerst mäßig und wenn vorhanden, denn eher auf ein älteres Publikum zugeschnitten. Kino gibt es in Bensberg oder Bergisch Gladbach, Disko in Köln. Beides ist mehr oder weniger nur per Auto zu erreichen, da S-Bahn-Verbindungen nicht durch die ganze Nacht laufen, bzw. nicht vorhanden sind. Wenn die „Jungen“ nicht ausgesprochen naturverbunden und auf ausgedehnte Wanderungen in den heimischen Wäldern fixiert sind, finden sie eigentlich keinen Grund, sich fernab der „kulturellen Basis“ Köln anzusiedeln.
    2. die „Mittelalten“
    – Mitbürger zwischen 30 und 45 Jahren, also die Generation, die nach Rösrath ziehen könnten, weil sie hier ein Haus oder eine Wohnung kaufen /bauen wollen, haben ähnliche Probleme wie die Jungen. Dazu kommt die geradezu unsägliche Verkehrssituation. Abgesehen von der in einigen Regionen (z.B. Rambrücken) unzumutbaren Belastung durch Fluglärm ist das Erreichen des täglichen Arbeitsplatzes, so er denn nicht in unmittelbarer Umgebung liegt, zunehmend erschwert. Durch die Brückensituation in Köln und Leverkusen und die damit verbundenen Dauerstaus auf A1, A3 und A4 wird die morgentliche Anfahrt zur Arbeitsstätte zur täglichen Geduldsprobe. Die durchschnittliche Fahrzeit Rösrath – Köln allein beträgt derzeit ca. 1.00 Stunde. Und wehe dem, der weiter muss. Eine schnelle Lösung dieses Problems ist nicht in Sicht.
    Einzig ein fester Arbeitsplatz in Nähe der Anschlussstellen des ÖPNV bietet hier Abhilfe. Aber wer hat den schon?
    – Durch den schwindenden Vorrat an Bauland entsteht eine zunehmende Verdichtung der Bebauung mit den zuletzt beobachteten „Bausünden“. Gleichzeitig steigen die Preise für noch verfügbares Bauland und somit auch für die entstehenden Wohnungen. Damit verringert sich der Kreis der möglichen Neubürger auf eine immer besser verdienende Klientel. Gerade diese Klientel hat in der Regel aber auch weniger Kinder und wird somit in nicht allzu ferner Zeit zum „Altersüberhang“ beitragen.
    3. „die Älteren“
    Diejenigen, die seit geraumer Zeit bereits in Rösrath wohnen, sehen sich mit den Problemen sowohl der ersten als auch der zweiten Gruppe konfrontiert. Zudem erschwert die Wohnsituation in einigen Gebieten wie z.B. Lüghausen das Leben. Für jede Besorgung muss der PKW genutzt werden. Mit fortschreitendem Alter fällt erfahrungsgemäß das Fahren schwerer und bald ist man auf die Hilfe von freundlichen Nachbarn angewiesen, will man Dinge des täglichen Bedarfs besorgen.
    An dieser Stelle könnte die Situation sicherlich noch präziser und tiefgreifender erörtert werden.
    Mir stellt sich die Frage, wie man das Leben in Rösrath für alle Gruppen angenehmer gestalten könnte.
    Was brauchen wir in Zukunft für Wohn- und Lebensformen in unserer Stadt?
    Dringend benötigt werden offensichtlich sowohl altersgerechte Wohnungen für junge Menschen (Klein bis mittelgroß und preiswert), damit man so der Alterspyramide entgegenwirken kann, als auch barrierefreie Wohnungen für Ältere, denen ihr Haus zu groß (und letztlich unbeherrschbar)geworden ist. Diese sollten vorzugsweise zentral gelegen und gut an den ÖPNV angebunden sein.
    Da in unserer Stadtentwicklungsplanung dazu bisher offensichtlich keine Planungsvorgaben bestehen, sollte dies umgehend geschehen, damit die Stadt nicht zur „Schlafstadt der Besserverdienenden“ wird.
    Eine bessere Organisation der Verkehrswege, wie z.B. ein sinnvolles, ortsübergreifendes Radwegeverkehrskonzept zur Verbesserung der Nahmobilität, gehört ebenso unabdingbar zur Gestaltung eines lebenswerten Umfeldes für alle Bürger der Stadt wie eine weitsichtige Planung der zukünftigen Bebauung und eine behutsame Erschließung möglicher Gewerbeflächen.

    Vielleicht ist die Stadt ja für Anregungen und Vorschläge offen?

    Klaus Weile

    1. Das sind ja wertvolle Ansätze, Herr Weile. Da sprechen Sie mir in vielen Punkten wirklich aus dem Herzen.

      Erlauben Sie, dass ich mein Verständnis aus Ihren Gedanken mal versuche hinsichtlich der Konsequenzen etwas durchzudeklinieren …

      ad 1) zu „warum überhaupt sowie unter welchen Bedingungen Menschen nach Rösrath ziehen sollten“.
      Ich finde das eine klasse Fragestellung, und einer der wichtigsten Ausgangspunkte für eine Stadtentwicklungsplanung überhaupt. Ähnlich also, wie sich ein Unternehmen seine möglichen Alleinstellungsmerkmale überlegen muss – oder so schön Neudeutsch seinen USP, also seinen „unique selling point“. Ich versuche nachfolgend Ihre Aspekte mal unter diesem Licht zu beleuchten.

      ad 2) zu Kneipenkultur, Kino, Disco & Co.
      Meiner Meinung nach berechtigte Wünsche, die es zumindest in einem gewissen Rahmen ja auch durchaus gibt. Deutlich mehr wäre natürlich toll, aber viel mehr würden im Verhältnis zur interessierten Bevölkerung wirtschaftlich vermutlich auf Dauer nicht bestehen können. Daraus folgt, dass sich die Stadt Rösrath mit einem solchen Alleinstellungsmerkmal (USP) daher wohl sehr schwer tun dürfte. Wenn Bürger aber den Wunsch nach Kneipen & Co. in größerer Anzahl haben, bleibt für die Stadt quasi der Handlungsbedarf einer verkehrstechnisch guten Anbindung an Zentren wie Köln, die aufgrund ihrer Masse solche Wünsche besser erfüllen können. Und auf die Bedeutung einer adäquaten Verkehrsinfrastruktur sind Sie ja auch schon eingegangen.
      Fazit 1: Kneipenkultur & Co. wird schwer ein USP sein können.
      Fazit 2: Gute Verkehrsanbindung ist wichtig.

      ad 3) zu Bausünden, Verstädterung & Co.
      Klar, nicht jeder mag Landschaft, Wälder und optisch schöne Ortsteile, oder ist der Naturmensch, aber gerade rund um Natur und Flair hat Rösrath und das Sülztal doch einiges an Ambiente, was noch lange nicht jede andere Stadt zu bieten hat, also eigentlich ein erstklassiges Alleinstellungsmerkmal (USP). Die Bürger, die im Herzen von Metropolen leben wollen, wird man ohnehin nicht für Rösrath gewinnen können (oder wirklich nur als „Schlafstadt“, wie Sie mutmaßen). Aber die, denen Flair und Ambiente wichtig ist, sind das nicht egal welchen Alters die interessanten heutigen und künftigen Bürger („Kunden“) für Rösrath ? Dummerweise liegt nur genau hier nach meiner Meinung auch die extrem große Gefahr für Rösrath, denn Bausünden und Verstädterung durch Wohnblöcke sind irreparabel für Jahrzehnte, zerstören also genau dieses Alleinstellungsmerkmal – langsam und schleichend, aber kontinuierlich.
      Fazit: Rösrath hat eigentlich einen tollen USP, und muss ihn nur bewahren.

  5. Die Stadt Rösrath ist gemäß „Wegweiser Demografischer Wandel“ der Bertelsmann-Stiftung als „Demografietyp 3“ eingestuft, mit dem Hinweis „Prosperierende Kommune im Umfeld dynamischer Wirtschaftszentren“.
    D.h. die Entwicklung in Rösrath wird auch von der Dynamik beeinflusst unter der sich die Stadt Köln entwickelt. Diese hat in einem Gutachten festgestellt, dass die Nachfrage nach Wohnraum bis 2017/2020 steigt, danach aber rückläufig sein wird. Nachfrager sind überwiegend 20-30 jährige, die günstige Kleinwohnungen oder Wohngemeinschaftsformen brauchen, und zu einem geringeren Anteil höhere Einkommensklassen aus dem Ausland, die hochpreisige Angebote suchen.
    Da die Stadt Köln nur noch 2 Flächen zur Wohnentwicklung vorweisen kann, Zündorf und Deutzer Hafen, wird sich der Druck für höherpreisiges Wohnen weiterhin im Umland auswirken. Daher ist die Tendenz in Rösrath lieber teuer neu zu bauen, als einen alten Bestand aufwändig zu sanieren, der Sektor mit der höchsten Nachfrage.
    Wenn die Stadt Rösrath die Entwicklung nicht steuern will (aktueller Stand), sondern lieber die aktuellen Nachfrager im Tagesgeschäft zufrieden stellen möchte, wird sich eher hochpreisiger Wohnbau für Neubürger entwickeln als weitere Angebote, die auf durch Alter oder Status veränderte Bedürfnisse ihrer jetzigen Bewohner Rücksicht nimmt.
    Ergo: Altbebauung werden leerstehen oder abgerissen und nachverdichtet. Für die älterwerdende Bevölkerung wird es kaum Alternativen zum Verbleib im eigenen viel zu großen und barrierereichen Einfamilienhaus geben. Die Gruppe der „Empty Nester“ (Kinder aus dem Haus) zieht wieder nach Köln und die Wohnflächenausnutzung wird sich in der Statistik mit einer +/- 0,0-Tendenz auswirken. Der Austausch der Einwohner führt eher zu einer höheren Anonymität als zu einer gemeinschaftsbildenden Nachbarschaft, die in einer alternenden Gesellschaft eine große Hilfe sein kann und die ohnehin leeren Stadtkassen im Sozialwesen entlasten würde.
    Vielleicht gibt es aber doch mal ein größeres Interesse in der Bevölkerung über die Steuerung dieser Vorgängen nachzudenken, zu schauen wie andere Kommungen das machen und verbindliche Enwicklungskonzepte zu erarbeiten? Aktuell scheint die Politik und Verwaltung eher hilflos und nicht in der Lage, einen fachkundigen Rat für eine zeitgemäße Strategie einholen zu wollen, sondern lieber am Business as usual und einer wachstumsorientierten Kirchturmpolitik festzuhalten.

  6. Ich hätte da mal eine Frage …

    Man liest die letzten Monate so viel über die Landflucht in die Großstädte hinein. Mich würde mal interessieren, ob es eine fundierte Hochrechnung über die erwartete Bevölkerungsentwicklung in Rösrath für in 10 Jahren und in 20 Jahren gibt ? Hat da jemand vielleicht Informationen drüber ?

    Nicht, dass jetzt so immer mehr „optisch schwierige Bauobjekte“ entstehen, und in einigen Jahren stehen diese womöglich auch noch halb leer und verkommen.

    1. Hallo Knut,
      eine sehr berechtigte Frage, die sich derzeit wohl nicht nur in Rösrath stellen muss. In Anbetracht der Niedrigstzinsen treibt der Bauboom echte Blüten! Über die Bevölkerungsentwicklung in Rösrath geben diese Seiten einen begrenzten Überblick!
      ad 1: Alterspyramide
      Der Altersaufbau weist einen Schwerpunkt bei den 40-60-Jährigen auf.
      •Insgesamt sind die Älteren (ab 40 Jahre) deutlich überrepräsentiert; bei den unter 40-Jährigen lassen sich die Auswirkungen des „Pillenknicks“ deutlich ablesen.
      •Die Jahrgänge in der Ausbildungs- und Familiengründungsphase sind deutlich unterrepräsentiert.
      •Je jünger die Altersjahrgänge bei Kindern und Jugendlichen sind, desto schwächer sind sie besetzt
      ad 2: Bevölkerungsentwicklung: der Boom der 1990-er Jahre ist vorbei – jene Jahre, in denen Rösrath mit Macht die 25.000 und damit die Stadtrechte erwerben wollte, mit dem Ergebnis größerer Zahlen an einkommensschwachen Bürgern. Derzeit ist bei Mitte 27.000 EW wohl eher ein Plateau erreicht.
      ad 3: Haushalte mit Kindern: hier gehts es überall bergab – und/oder die Kinder ziehen weg in die Stadt …
      ad 4: Sozialstruktur
      nach den veröffentlichten Daten liegen Rösrather mit ihrem verfügbaren Einkommen im Spitzenfeld des interkommunalen Vergleichs – zu den Arbeitslosenquoten liegen hier allerdings keine Zahlen vor.

      Mein Fazit:
      auch in Rösrath stagnieren die Einwohnerzahlen. Es gibt einen geringen Gewinn durch Familien- und Alterswanderung – aber einen relativ hohen Anteil an älteren Menschen. Siehe auch die Prognose bei der Alterspyramide!
      Die Modellrechnungen zur Bevölkerungsentwicklung Rösrath bis 2030 der Bertelsmann-Stiftung prognostizieren einen Abwärtstrend, so auch die Modellrechnung Relative Bevölkerungsentwicklung!
      Der derzeitige Bauboom erscheint also deutlich überproportional.

      Gruß
      Heiner M.

      1. Interessante Zahlen zeigt auch der „Demografiebericht-2014-erste-fortschreibung“ des RBK (Rheinisch-Bergischer Kreis). Die pdf-Datei bringt auf den Seiten 72 – 77 Zahlen und Kurven für Rösrath, die jeder Politiker im Planungsausschuss inhaltlich genau zur Kenntnis nehmen sollte.
        Zum besseren Verständnis hier mal die Abb. von Seite 73 mit den Zahlen der Altersgruppen und deren Entwicklung bis 2040 …
        oder das entsprechende Diagramm auf Seite 75 des Berichts!

      2. Guten Tag Heiner M.,

        wouw, das sind aber beeindruckende und umfangreiche Informationen zu meiner Frage. Ganz herzlichen Dank dafür !

        Ich habe mir das mal intensiv angeschaut. Aussagefähiges Zahlenmaterial über die Bevölkerungsentwicklung liegt den Entscheidern ja ganz offensichtlich vor, das finde ich schonmal beruhigend.

        Irgendwie wirkt es aber auf mich so, als ob noch eine gewisse gedankliche Transferleistung notwendig ist, um solche Zahlenprognosen auch in eine bauliche Stadtentwicklungsplanung zu überführen ? Je mehr ich mich die letzten Wochen mit dem Thema der Stadtentwicklungsplanung beschäftige, desto mehr sehe ich den offenen Handlungsbedarf mit all seinen Facetten.

        @everyone: Traut euch ! Auf der Tonspur habe ich schon mehrfach mitbekommen, dass dieser Blog beachtet wird. Ich fände es super, wenn der eine oder andere Rösrather Bürger hier im Blog auch mal seine Gedanken zum Thema Stadtentwicklung mit reinschreibt – sozusagen als digitales Brainstorming. Im Zweifel – ich hoffe der Verein hat nichts dagegen – auch mit einem Pseudonym wie Micky Maus oder Dagobert Duck, nur die Argumente zählen …

        Danke nochmal an Heiner M. für die tolle Antwort und viele Grüße
        Knut aus Hoffnungsthal

  7. Heute mal etwas Lustiges oder Kurioses oder Nachdenkliches, je nachdem wie man auf das Thema draufschaut …

    Was haben Rösrath und New York gemeinsam ?

    Jüngst las ich ein paar interessante Zeilen in der WirtschaftsWoche (Ausgabe Nr. 7 vom 9.2.2015, Seite 6-7) über den Hochhausboom am Central Park in New York. Hier wird berichtet, dass durch Bauboom und enorme Höhe der neuen Hochhäuser zu bestimmten Tageszeiten das gesamte südliche Ende des Parks verdunkelt wird. Mit bis zu 1,1 KM Schattenwurf. Krass, oder ?

    Nun ist New York weit weg und hat natürlich eine ganz andere Dimension als unser vergleichsweise beschauliches Rösrath. Trotzdem finde ich mögliche Parallelen erschreckend. Da wird offensichtlich – bewusst oder unbewusst – in Kauf genommen, dass viele Bürger in einer solch wertvollen grünen Lunge der Stadt deutliche Nachteile in Kauf nehmen müssen, vielleicht nur für eine ungezügelte Profitmaximierung. Viel schnelles Geld für wenige gegen jahrzehntelange Dunkelheit für viele ?

    Hat Rösrath hier im derzeitigen Bauboom hinsichtlich unterschiedlichster möglicher Beeinträchtigungen aufgrund unangemessener Neubauten schon vorgebeugt ? Stimmen erste Rösrather Negativbeispiele zu meiner Meinung nach Bausünden wirklich zuversichtlich ? Müsste so etwas nicht mit einer Stadtentwicklungsplanung Leitplanken bekommen ? Leitplanken, die eine breite Unterstützung in der örtlichen Bevölkerung haben ?

  8. Als Zuhörer im Bürgerforum am 20. Januar habe ich sehr interessiert die Initiative „Rösrath gemeinsam gestalten“ verfolgt. In meinen Augen eine tolle Sache und ein wertvolles Engagement !

    Ich denke, wir leben in einer Zeit, in der Investoren häufig versuchen aus Grundstücken Geld bis an den Rand des Zulässigen rauszuquetschen, vermutlich mit verursacht durch derzeit mangelnde Anlagealternativen aufgrund der historischen Niedrigzinsen, Euro-Wertschwäche, o.ä. Das Ergebnis sind häufig dann offensichtlich finanziell hochoptimierte Gebäude, mit einer meiner Meinung nach teilweise leider eher suboptimalen bis beschämenden Einbettung in das bisherige Stadtbild.

    Oft frage ich mich daher, ob solche Investoren auch so handeln würden, wenn sie selber in dem von ihnen neu gestalteten Haus/Stadtbild leben würden ? Wären dann neben massiver Geldmaximierung vielleicht auch Aspekte wie „Vernunft“ oder „das Gefühl für das Angemessene“ ein stärkeres und wertvolles Gegengewicht in der Gedankenwelt eines Investors ?

    Insofern sehe ich es sehr positiv, dass die Initiative „Rösrath gemeinsam gestalten“ offensichtlich vorhat ein solches „Gegengewicht der Vernunft“ auch mit in die Hände der Rösrather Bürger zu legen. Vielen Dank von meiner Seite an alle, die hier Engagement gezeigt haben und zeigen.

    (P.S. da dieser Blog hier ja offensichtlich offen für jeden Rösrather Bürger ist, freue ich mich auch über Anmerkungen zu meinen Gedanken. Ich bin auch sehr interessiert an eventuellen anderen Sichtweisen zu meinen Thesen und Fragen, und möchte andere Menschen und ihr Handeln gerne verstehen. Gute Sachdiskussionen führen nach meiner Ansicht immer weiter … )

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